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Oberstufenzentrum Landkreis Teltow-Fläming
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Schüler*innen aus Jahrgangsstufe 13 auf Stauffenbergs Spuren


Für uns ist es heute eine Selbstverständlichkeit seine Meinung offenkundig darzulegen und zu äußern. Wir alle wachsen heute in einer Kultur auf, die davon lebt, sich mit Kontroversen und strittigen Diskursen auseinanderzusetzen.
 
Diese Lebensweise ist uns so immanent geworden, dass wir zuweilen vergessen, für diese Gegebenheiten dankbar zu sein. Denn Demokratie ist etwas, was jeden Tag neu erarbeitet werden muss. Die Demokratie hört auf lebendig zu sein, wenn es keine Menschen mehr gibt, die hinter ihr stehen. Kurzum: unsere pluralistische Gesellschaft ist eine Errungenschaft; Freiheit unser höchstes Gut.
 
Dass es vor nicht allzu vielen Jahren eine Zeit gab, in der die Menschen für ihre Meinung, die von der Staatsdoktrin abwich, deren Äußeres nicht der vorgegebenen Ideologie entsprach, und die sich offenkundig auf ihr Gott gegebenes Gewissen verließen, dafür misshandelt, deportiert und sogar hingerichtet wurden, erfuhren wir hautnah im ehemaligen Bendlerblock in Berlin. Dort befindet sich heute die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ gegen den Nationalsozialismus, deren oberste Prämisse es ist, gerade die Vielschichtigkeit dieses Widerstandes, beginnend bei innerer Nonkonformität bis hin zu aktiven Handlungen gegen des NS-Regime, abzubilden. Die Gedenkstätte ist so konzipiert, dass sie die unterschiedlichen Formen und Gruppen des Widerstandes in verschiedenen Räumen, stets untermauert mit Quellenmaterial, aussagekräftigen Bildern, Zitaten, Filmen und historischem Kartenmaterial, abbildet. Der abstrakte Begriff des Widerstands erhält durch die zahlreichen en détail aufgearbeiteten Biographien ein Gesicht.
 
Wir wurden von einem erfahrenen Historiker durch diesen altehrwürdigen Ort geführt, der sogar Parallelen zum NS-Widerstand in Luckenwalde darbot, indem er auf die Widerstandsorganisation „Gemeinschaft für Frieden und Aufbau“ rund um Hans Winkler, Werner Scharff und Eugen Hermann Friede einging, und deren Mut beschrieb, wie sie mit nur einem einzigen Abziehgerät stapelweise Flugblätter druckten und verbreiteten, um den Menschen die Augen für die Gräueltaten der Nationalsozialisten zu öffnen.
 
Die „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ brachte die Schüler*innen zum Nachdenken. Sie wurden zum inneren Diskurs darüber angeregt, wie sie sich damals wohl verhalten hätten. Diese Frage lässt sich zweifelsohne nicht leicht beantworten, jedoch hallt sie beständig in den Köpfen wieder: denn selbst in unseren heutigen demokratischen Verhältnissen, müssen wir uns auch heute immer wieder die Frage neu stellen, wem gegenüber wir loyal sein wollen und wie wir uns in bestimmten Situationen positionieren.














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