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Im Rahmen des Bundesprogramms „Aufholen nach Corona“ erlebten wir als vierte Klasse am 7. Oktober 2022
einen eintägigen Workshop zu einem schweren Thema, nämlich



„Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“

Als zukünftige Erzieher*innen der FE TZ211 waren wir uns bewusst, dass die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht nur Aktivitäten mit Spaß und Freude bedeutet. Sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag hatten eigentlich alle von uns auch Erfahrungen im Umgang mit Verlust, Tod und Trauer.
Daher sahen wir dem angebotenen Workshop mit gemischten Gefühlen, auch etwas Angst, unterschiedlichen Erwartungen und einigen Fragen entgegen. Um die Schwere und Anstrengung zu verringern,
bereiteten wir die Aula atmosphärisch vor.
Alle trugen dazu bei, um entweder ein Büfett für die körperliche Stärkung oder eine Mitte für unseren Gesprächskreis bzw. entsprechendes Material aus den Einrichtungen für den Stationsbetrieb aufzubauen.













Frau Sabine Elvert, hauptberuflich in der Kinderhilfe e. V. als professionelle Trauerbegleiterin tätig, stellte sich selbst zunächst kurz vor und begann den Einstieg mit einem kleinen Pixibuch „Knietzsche und die Trauer“. Darin wird Kindern beschrieben, was beim Trauern passiert, und bietet ihnen Gesprächsimpulse.
Auch für uns war der Einstieg damit erfolgt. Trauertiere unterschiedlicher Art kamen darin vor und verdeutlichte
die Vielfalt von Trauer. Nach einem Austausch über eigene Kraftquellen folgte bei uns die Diskussion darüber,
wie die Gesellschaft mit Trauernden umgeht und was es heißt, als pädagogische Fachkraft trauernden Kindern bzw. ihren Eltern heilsam zu begegnen.
Trauer ist individuell, in jedem Lebensalter anders und dauert Zeit. Wir merkten schnell, dass Frau Elvert für dieses Thema brennt und überzeugend argumentierte. Sie bezog Erfahrungen aus ihren Kinder- und Jugendtrauergruppen im Laufe des Tages immer wieder mit ein. Um unsere Fragen zu beantworten, nutzte sie häufig eigene erlebte Situationen und dabei gesammelte Erfahrungen.
Im zweiten Teil tauschten wir uns über Antworten auf Kinderfragen zum Tod, seinem Zeitpunkt und möglichen Ursachen sowie über Rituale aus. Hier zeigte sich, wie wichtig es im Umgang mit unseren Zielgruppen ist, ehrlich und konkret zu bleiben, für Verortung zu sorgen, um vor allem Kindern die Gelegenheit zu geben sich angstfrei damit auseinandersetzen zu können.

Dazu kam das Pixibuch „Knietzsche und der Tod“ zum Einsatz und wir nahmen mit, dass Kindern der Tod nicht vorenthalten werden kann, denn auch in ihrer Lebenswelt ist er mehr oder weniger präsent. Kinder haben das Recht auf Beteiligung und auf Auseinandersetzung, vor allem ein Recht auf Unterstützung unserseits dabei.
Das setzt eine vertrauensvolle Beziehung und unser Wissen voraus. Eine inhaltliche Vorbereitung in einer Situation ohne Akut- oder Notfall hilft allen Beteiligten. Dass es thematisches Legospielzeug gibt, war den meisten neu, dass im Kindergarten ggf. Beerdigung gespielt wird, konnten wir jedoch nachvollziehen. Deshalb war es wichtig und
wertvoll in einem dritten Teil Kinderliteratur, Fachliteratur und bereits erarbeitete Leitfäden für Todesfälle in Kita und Schule zu sichten. Diese vorhandene Bandbreite konnte durch unsere Recherche im Stationsbetrieb entdeckt und ausgetauscht werden.















Auch wenn mitunter Tränen flossen, haben wir dennoch viel gelacht. Unsere Pausen halfen
ebenfalls emotional schwere Situationen „zu erleichtern“. Frau Elvert hat durch ihre angenehme
und professionelle Art dazu beigetragen, dass wir diesen Workshop einerseits anstrengend und
eindrucksvoll, andererseits aber hilfreich und erleichternd empfanden. Wir fühlen uns nun ein Stück vorbereiteter, wenn wir mit dem Thema „Sterben, Tod und Trauer“ konfrontiert werden. Das Klima in der Klasse bekam durch unsere
Offenheit wieder einen „positiven Ruck“.

i. V. Ines Tessman
(Klassenlehrerin)

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